Wie es dazu kam, daß wir schon Mitte September auf der Uni
waren
Ab 15. Sept. d. J. waren wir wieder in Aktion, als
Studienzulassungsberater-Innen (welch ein Wort). Heuer fand diese Beratung
erstmals im StRV-Kammerl und nicht im Audi-Max der Haupt-Uni statt. Wer
unser Kammerl schlußendlich gefunden hat, hatte in der Regel auch bereits
einen kompletten UZA2 (Universitätszentrum Althanstr. 2)-Rundgang hinter
sich. Die erste Hürde war geschafft. Der Andrang der Studierenden war
ebenso groß wie die Palette der Fragen die uns gestellt wurden. Diese
reichten von ganz speziellen Anfragen bis zu “Wie soll ich inskribieren?".
(Daß sogar PharmaziestudentInnen ihre Studienzulassungsberatung bei uns
suchten, weil diese weder im Audi-Max noch im Zimmer der StRV-Pharmazie
auffindbar war, ist kein Gerücht!) Hinzu kam, daß der neue Studienplan erst
im Oktober 1997 in Kraft getreten ist. Das hieß die Beratungsunterlagen
provisorisch erneuern, schon in Hinblick auf den neuen Studienplan beraten
und die Umstiegsfragen der Höhersemestrigen beantworten.
Andi (StRV EW/BSE)
TUUUT
Um NewcomerInnen den Einstieg in den Uni-Alltag zu erleichtern werden auch
heuer wieder Erstsemestrigen-tutorien angeboten. Das Ziel ist natürlich
weniger studienspezifische Information anzubieten (wird sonst zur Genüge
getan), sondern mehr das Kennenlernen der StudentInnen untereinander zu
fördern.
Gleich beim ersten Treffen wurden die Erstsemestrigen in lustige
Kennen-lernspiele verwickelt, der Abend ist unter Lachen, Scherzen und
Saufen im WUK-Beisl ausgeklungen. Als nächstes kam die allseits beliebte
Institutsführung. Dann am Abend lachen, scherzen und saufen im Plutzerbräu
unter dem Motto: “Warum versteh ich ein Vorarlberger Gedicht so gar
überhaupt nicht, der Jürgen aber schon". Beim 3. Mal endlich brainstormen,
was die Tutlinge (haha) bei den nächsten Treffen so an Aktivitäten machen
wollen. Der Abend endete lachend, scherzend (Frage: Was ist gelb und
schwimmt nicht? Antwort: Ein Bagger!) und saufend im “Paddys" - mensch will
ja auch Wien bei Nacht kennenlernen. Da unsere Tutoriumsspione schon über
gemeinsame Vorlesungs- und Festlbesuche berichten - gegenseitige
Einladungen an der Tagesordnung - glauben wir, daß sich unsere Bemühungen
bisher gelohnt haben.
Andi (StRV EW/BSE)
Studieneingangsphase
Unter Punkt 5 des neuen Studien-planes für das Studium der EW ist von einer
´Studieneingangsphase´ die Rede. Diese soll zur "Einführung in das Studium
der EW für Studien-anfängerInnen" dienen und "besteht aus den folgenden
LVen (Lehrveranstaltungen)...", wird aber in puncto tatsächlicher Vollzug
nicht näher beschrieben. Grundsätzlich ist die Auswahl von Chemie,
Biochemie, Physiologie und Ernährungslehre zu begrüßen, da diese
Fachrichtungen das Studium der EW an unserem Institut inhaltich ausreichend
charakterisieren. Allerdings besteht die optimale Möglichkeit, die
Vorlesungs-prüfungen zu den entsprechenden LVen als Knockout-Prüfungen zu
mißbrauchen. Schließlich sind die Prüfungen für Allg. Chemie, Physiologie,
Ernährungslehre und wahrscheinlich auch für die künftig dreistündig
gelesene Biochemie nicht gerade die simpelsten. Bekanntlich gibt es seit
Einführung des UnivStudG (Universitätsstudiengesetz) (Psychologie; Artikel
"Knock Out" siehe S. 8) als auch schon davor (VetMed) negative
Paradebeispiele dafür, wie auch unser Studium in Zukunft aussehen könnte.
Die StRV EW wird sich jedenfalls bestmöglich gegen solche Tendenzen auf
der EW einsetzen.
Karlo (StRV EW/BSE)
Überfällige Ablöse der alten StRV
Seit 01.07.97 offiziell in Amt und Würden Andrea S., Kathi T., Birgit P.,
Jürgen S., Karlo P. - die neue StRV EW. Und erstmals seit langem vertreten
mehr Frauen als Männer die überwiegend weiblichen Stu-dierenden. War ja
wohl wirklich überfällig!!! Auf alle Fälle hat´s soviel StRV-Präsenz und
-Aktivitäten in der Geschichte der EW noch nicht gegeben! Nach Abwesenheit
und weitgehender Tatenlosigkeit der letzten StRVen hatte schon während der
letzten Semester die BSE das Ruder in die Hand genommen. Und auch jetzt
sind neben den gewählten StRV´s viele BSElerInnen am Werken, die damit das
“Vertreten" erst ermöglichen. Die gute Zusammen-arbeit mit dem Institut tut
das ihre dazu. So gibt´s außer den gutbesuchten Journaldiensten (mit dem
Publikums-magneten Mitschriften- & Prüfungs-fragenpool!!) neuerdings sogar
zwei Erstsemestrigen-Tutorien und sogar eine Mutter-Kind-Gruppe. Und -
nicht zu vergessen - jede Menge Arbeit hinter den Kulissen (Kommissionen,
Plena, Verhandlungen, Mauscheln).
Birgit (StRV EW/BSE)
Studienplan - Klappe die 4. bis 5. oder so
Für die wenigen Unglücklichen, die´s noch nicht wissen - seit 01.10.97
haben wir einen neuen Studienplan! Mit voller Zustimmung der StRV haben
Elmadfa & Co als erste Studien-richtung überhaupt den Studienplan nach
neuem UnivStudG erstellt und “genehmigt bekommen". Die wichtig-sten
Neuerungen Studiendauer 10 Semester (statt 9 wie bisher), wobei 4 auf den
ersten und 6 auf den zweiten Abschnitt entfallen. Die Gesamt-stunden wurden
von 194 auf 170 SWS (Semesterwochenstunden) “abgespeckt", indem z.B. im 1.
Abschnitt Ballast wie 1. Hilfe, Lichtmikroskopie und Biophysikalische
Chemie entsorgt wurde. Dafür wurde sinnvollerweise eine VO “Grundlagen des
biologischen Landbaus" dazugenommen und einige sich inhaltlich
überschneidende VO´s zusammengefaßt.
Auch im 2. Abschnitt wurden die vielen Einzelprüfungen zu je 2- und
3-stündigen LV zusammengefaßt. Der Pflichtteil besteht aus 51 SWS, darunter
17 SWS spezielle Er-nährungslehre und Diätetik. Zur Spezialisierung stehen
4 Wahl-fachgruppen zur Auswahl. Und - eine der großen Errungenschaften - 17
SWS freie Wahl, die an allen öster-reichischen Universitäten absolviert
werden können. Alles in allem zu-friedenstellende Neuerungen - zu-mindest
auf dem Papier. Die Effizienz dieses neuen Studienplans hängt aber v.a. vom
LV-Angebot ab!
Birgit (StRV EW/BSE)